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Sonntag, 8. Januar 2023

Für ein paar Dollar mehr ( Per qualche dollaro in più) - For a few Dollars more


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Regie: Sergio Leone
 
Kopfgeldjäger...
 
 "Für ein paar Dollar mehr" ist der zweite Part von Leones berühmter Dollartrilogie und einer meiner erklärten Lieblingswestern. Er entstand 1965, legendär nicht nur der geniale Soundtrack von Ennio Morricone - es treffen auch einige der großen Italo Western Helden aufeinander: Neben dem stoischen Clint Eastwood, der mit wenig Worten auskommt, gibts ein Wiedersehen mit Lee van Cleef, der hier als Rächer eine seiner besten Rollen abliefert. Dazu gesellt sich Gian Maria Volonte als geistig instabiler Gangsterboss und als Schmankerl gibts einen Klaus Kinski, der mit dem üblichen Wahnsinn agiert. El Indio (Gian Maria Volonte), der meistgesuchte Verbrecher im westlichen Territorium wird von seiner Bande aus dem Gefängnis befeit. Die Regierung setzt und ein Kopfgeld von satten 10.000 Dollar aus, egal ob tot oder lebendig.  Das lockt natürlich die besten Kopfgeldjäger an. Und zwei der gefährlichsten haben sich bereits kennengelernt.  Der schweigsame, dubiose Monko (Clint Eastwood) und der ehemalige Elitesoldat Colonel Douglas Mortimer (Lee van Cleef) kommen sich bei der Jagd auf den Gangster Cavanagh in die Quere. Nun gilt es aber bei der Ergreifung von El Indio gemeinsame Sache zu machen. Der Plan sieht vor, dass Monko sich bei der Bande einschmüggeln soll. Obwohl der coole Monco auch den Banditen als dubios erscheint, wird er durch das Wohlwollen von Indio aufgenommen und soll beim nächsten großen Coup bereits mitmachen. Die Bande hat den Plan die einbruchsichere Bank von El Paso auszurauben, Indio inszeniert zur gleichen Zeit einen fingierten Überfall in Santa Cruz, den Monco und drei weitere Bandenmitglieder ausführen müssen. So entkommt Indio mit dem Banktresor, aber der gemeinsame Plan der beiden Kopfgeldjäger geht in die nächste Runde. Es kommt zum großen Showdown in Mexico...


Dabei stellt sich der kalte und berechnende Partner am Ende als Rächer für eine familiäre Katastrophe heraus, er ist diesmal nicht auf das Kopfgeld aus. "Für eine paar Dollar mehr" ist ein Westernepos mit einer perfekten Atmosphäre. Alles stimmt bei diesem Film, die Charaktere sind großartig gewählt, jede Einstellung vermittelt die ultimative Westernatmosphäre und die ganzen 127 Minuten ist man mittendrin im Geschehen. Großartig die famose Kameraarbeit von Massimo Dallamano, der auf die berühmten Close up Aufnahmen der Figuren setzt, die zum Markenzeichen des Italo Westerns wurden.  Der Mann hat einige Jahre später auch selbst Regie geführt, bspw. in "Das Geheimnis der grünen Stecknadel" - ein Edgar Wallace Film sowie in dem Giallo "Der Tod trägt schwarzes Leder".

Bewertung: 10 von 10 Punkten.

Freitag, 22. Juli 2022

Old Surehand


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Alfred Vohrer

Winnetous Freund Johnny Garden...

1965 war ein sehr erfolgreiches Filmjahr für Horst Wendlands Winnetou Filme. Am erfolgreichsten war natürlich "Winnetou 3" mit mit fast 4,4 Millionen Kinobesuchern, die den Film auf Platz 5 der Kinojahrescharts in Deutschland brachte. Auch "Der Ölprinz" kam auf fast 4 Millionen Zuschauer. "Old Surehand" brachte es auf 3 Millionen zahlende Kinobesucher. Erstmalig war Stewart Granger in dieser Rolle zu sehen, die allerdings sehr von Karl Mays Romanfigur abweicht. In den Romanen ist Old Surehands eigentlicher Name Leo Bender - ein Riese von Mann, der mit seiner Gewehr jedes Ziel trifft. Im Film wurde sein Name aber in Johnny Garden umgewandelt. Stewart spielt seine Figur aber sehr lässig, sein roter Bruder Winnetou - natürlich Pierre Brice - bleibt in dieser Geschichte etwas im Hintergrund. Er taucht aber zum Glück dann auf, wenn die Sache mal richtig brenzlig wird. Ansonsten hat dieser Johnny Garden alias Old Surehand mit Old Wabble (Paddy Fox) und den beiden verliebten Judith (Letitia Roman) und Toby (Mario Girotti, später Terence Hill) noch weitere Verbündete. Die braucht er auch, um einer fiesen Bande das Handwerk zu legen, deren Chef sich "General" (Larry Pennell) nennt und der möglicherweise auch Johnnys Bruder Paul Garden auf dem Gewissen hat. Old Surehand jagt den Verbrecher seit 3 Jahren - durch Old Wabble kommt endlich auch der Name dieses Generals ins Spiel als möglicher Mörder. Die Bande überfällt einen Zug der Union Bank Railway- Insurance und nimmt das dort befindliche Geld (Löhne für die Arbeiter) an sich. Kurz darauf töte zwei Mitglieder eine Vielzahl von Büffeln, um die Indianer gegen die Weißen aufzubringen und dann muss auch noch Farmersohn MacHara dran glauben. Diese Banditen haben es aber so inszeniert, dass der Vater des Getöteten glaubt die Komantschen wären die Täter. Immerhin will der Komantschenhäuptling Maki-Moteh (Dusan Antonijewic) den Friedenvertrag mit dem weißen Mann nicht zu vorschnell brechen und schickt daher seinen Sohn Tou-Wan (Sime Jagarinec) nach Mason City um Aufklärung zu erhalten. Doch der wird von einem unbekannten Schützen erschossen und nun wollen die Komantschen natürlich Vergeltung und graben das Kriegsbeil aus, sobald die Trommeln aufhören zu schlagen. Es bleibt Old Surehand daher nur noch wenig Zeit Krieg zwischen den Weißen und den Indianern zu verhindern....



Regie führte Alfred Vohrer, die harmonische Musik stammt natürlich von Martin Böttcher und Kameramann Karl Löb wusste gut, wie er die herrliche Location in Kroatien und Slowenien effektiv einfangen muss. Optisch sieht "Old Surehand" sehr gut aus und auch die Action ist gut in die Geschichte integriert worden. Vielleicht sogar Vohrers beste Karl May Verfilmung


Bewertung: 7 von 10 Punkten. 

Donnerstag, 14. Juli 2022

Viva Maria


Regie: Louis Malle

Es lebe die Revolution...

Viva la Revolution - Louis Malles Persiflage "Viva Maria" mit den beiden weiblichen Superstars Brigitte Bardot und Jeanne Moreau entstand 1965 und lockte ca. 3,5 Millionen Franzosen in die Kinos. Die temperamentvolle Abenteuerkomödie ist vollgefüllt mit Aberwitz, Heiter- und Leichtigkeit und gerade dadurch in der Machart sicherlich auch mit dem fast zeitgleich entstandenen Godard Film "Pierrot le Fou" verwandt.
Die Kombination von zwei starken Frauen, die sich in einer gewalttätigen Männerwelt behauten müssen, war so erfolgreich, dass danach einige ähnliche Filme wie "Petroleum Miezen" entstanden - auch wieder mit der Bardot, aber diesmal mit Claudia Cardinale als best Buddy.
Die Geschichte beginnt in Irland. Maria (Brigitte Bardot) war schon als kleines Mädchen Helferin ihres Vaters. Der irisch-republikanische Anarchist war ein Terrorist für die englischen Besatzer und er war ein begeisterter Bombenleger und Attentäter. Doch er muss mit seinem Töchterchen fliehen und landet schließlich in einem zentralamerikanischen Land, in dem er weiter sein Unwesen treibt. Als erwachsene Frau ist Maria nicht nur Zeugin der Terrorakte, sie hilft aktiv ihrem Vater. Eines Tages misslingt ein geplantes Attentat, der Vater wird vom Militär ermordet und Maria muss fliehen. Sie sucht Unterschlupf bei Zirkusleuten, die gerade im nächst größeren Ort ein Gastspiel geben. Dabei wird sie Zeuge wie die Partnerin der Sängerin Maria (Jeanne Moreau) aus Liebeskummer Selbstmord begeht. Nun fehlt den Zirkusleuten eine Sängerin und diese Lücke wird natürlich von Maria gefüllt. So reisen sie weiter als "Maria und Maria" und sie erfinden bei einem der nächsten Auftritte den Striptease, den vor allem das männliche Publikum begeistert feiert. Bald treffen sie auf den Freiheitskämpfer Flores (George Hamilton), der das gesamte fahrende Volk, vor allem aber auch die beiden Marias, davon überzeugen kann, dass sie sich dem Kampf gegen El Dictator (Jose Angel Espinoza) anschließen. Somit heißt das Losungswort: Revolution...

Dabei spielen nicht nur Diktatoren und Revolutionäre, die den Sozialismus wollen, eine gewichtige Rolle. Auch die katholische Kirche mischt sich ins Gemezel mit ein. Wobei deren Folterwerkzeuge aus der Inquisition nicht mehr ganz so gut funktionieren wie früher. Darüberhinaus zeigt der Zirkus mit seinen Akrobaten, wie man erfolgreich im Kampf siegen kann. Der Film bekam damals zahlreiche Auszeichnungen und ist prächtig fotografiert. Kein Wunder, denn der Kameramann des Films war Henri Decae, einer der größten französischen Kameramänner (3 Uhr Nachts, Fahrstuhl zum Schafott, Die Unbefriedigten, Der eiskalte Engel, Clan der Sizilianer, Der Profi).

Bewertung: 7 von 10 Punkten. 
 

 

Der Ölprinz


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Regie: Harald Philipp

Winnetou gegen Spekulanten....

Auch "Der Ölprinz" aus dem Jahr 1965 schaffte es die Goldene Leinwand zu bekommen. Da weder Harald Reinl noch Alfred Vohrer für die Drehbarbeiten zur Verfügung standen, entschied sich Horst Wendlandt dafür, dass Harald Philipp den Film inszenieren sollte. Der Regisseur war zum damaligen Zeitpunkt kein Unbekannter mehr. Er drehte Anfang der 60er Jahre mit "Strafbatallion 999" und "Division Brandenburg" zwei Filme, die auf Romanen von Heinz G. Konsalik basierten und beide große Erfolge wurden. Später drehte mit "Mordnacht in Manhattan" und "Um Null Uhr schnappt die Falle zu" zwei Jerry Cotton Filme. "Der Ölprinz" sollte auch nicht sein letzter Ausflug in Sachen Karl May sein. Für "Winnetou und das Halbblut Apanatschi" fungierte er ebenfalls als Spielleiter.
Inszenatorisch flacht der Film aber gegenüber seinen Vorgängern etwas ab, auch wenn man mit Harald Leipnitz eine Gute Wahl für den Bösewicht gefunden hat. Walter Barnes macht wie immer ein gute Figur und auch die Bühneschauspielerin Antje Weisgerber als Siedlerfrau aus Deutschland ist überzeugend. In der Filmrolle als ihr sonderbarer und weltfremder Bruder Kantor Hampel ist Heinz Ehrhardt mit dabei. Auch Mario Girotti, der spätere Terence Hill, ist als gutmütiger Falschspieler mit von der Partie.

Es geht natürlich wie meistens um habgierige weiße Spekulanten, denen das Schicksal der Ureinwohner ziemlich egal ist. Sie wollen an die Ölvorräte, die sich natürlich auf dem Indianergebiet befinden. Winnetou (Pierre Brice) hat natürlich wieder alle Hände voll zu tun, um den Frieden zu bewahren. Zum Glück naht Old Surehand (Stewart Granger), der seinem Freund natürlich treu zur Seite steht. Auch auf Old Wabble (Paddy Fox) ist natürlich Verlass, auch wenn er etwas speziell ist. Als der Sohn von Häuptling Mokaschi (Mavid Popovic) vom Handlanger Knife (Slobodan Dimitrijevic) vom bösen Olprinz (Leipnitz) ermordet wird, ist das Schicksal der Siedergruppe im Indianergebiet beinahe schon wieder besiegelt. Denn der hasserfüllte Häuptling will Männer, Frauen, Kinder - alle abschlachten. Zum Glück kommt Old Surehand rechtzeitig. Einem neuen Abenteuer steht natürlich nichts mehr im Wege.

Bewertung: 6 von 10 Punkten. 
 

 

Mittwoch, 13. Juli 2022

Winnetou 3


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Harald Reinl 

Winnetous letzte Mission...

Ich glaube man kann die "Winnetou" Filme am besten genießen, wenn man sie mit Kinderaugen ansieht - sofern man sie sich in all den Jahren noch erhalten hat. Nein, das ist wahrlich nicht die schlechteste Sehgewohnheit sich einen Film anzusehen.  In den 60er Jahren waren diese Karl May Verfilmungen des Produzenten Horst Wendlandt die absoluten Kinohits und mit Ihnen wurden die Hauptdarsteller zu den gefragtesten Stars. Pierre Brice - er erhielt in diesen Jahren zwölfmal den begehrten Bravo Otto als bester Schauspieler (also ein Preis, den junge Menschen vergeben) und fünfmal den Bambi. Auch Lex Barker als Old Shatterhand war enorm beliebt, was sich in zwei Bambis und einem Bronzenen Otto widerspiegelte. Winnetous Filmschwester aus "Winnetou 1" machte die Französin Marie Versini populär, auch sie gewann sechsmal einen Bravo Otto. Die meisten Winnetou Filme bekamen natürlich auch eine Goldene Leinwand für besonders viele Kinobesucher während eines bestimmten Zeitraums.
Im Jahr 2001 drehte Regisseur Michael Herbig eine humorige Hommage an diese Filme, sein "Schuh des Manitu" wurde zum größten deutschen Kinohit der letzten 60 Jahre und zog 11,7 Millionen Zuschauer in die Kinos. Damit war bewiesen, dass diese deutschen Western liebevoll im deutschen Kollektiv abgespeichert sind. "Winnetou 1" kam auf 10 Millionen Zuschauer (Platz 5 in der Liste der erfolgreichsten deutschen Filme), "Der Schatz im Silbersee" mit fast gleicher Zuschauerzahl auf Platz 7 und "Old Shatterhand" wollten 8,5 Millionen Deutsche im Kino sehen. Es folgen "Winnetou 2" mit fast 7 Millionen. Weil der großartige Indianerhäuptling in "Winnetou 3" den Tod findet, fällt dieser Teil der Winnetou Trilogie etwas zurück, aber immerhin - ähnlich wie "Unter Geier" weit über 4 Millionen gezahlte Eintrittskarten.
Winnetou ist hilfreich, edel und gut und er setzt sich mit seinem Leben für den Frieden ein. Nie wurde ein Indianer wertvoller präsentiert als im Teutonenwestern. Das ist der große Unterschied zum US-Western. In Teil 1 verliert er seinen Vater und seine Schwester durch die Waffen des weißen Mannes, im zweiten Teil muss er auf die Liebe zu Ribanna verzichten, weil deren Ehe mit einem anderen Mann den Frieden sichern könnte und im dritten Teil - Winnetou ahnt natürlich seinen baldigen Tod - stellt er sich schützend vor seinen besten Freund Old Shatterhand (Lex Barker), der durch eine Kugel des Banditen Rollins (Rik Battaglia) sterben sollte. Nun ist der große Häuptling der Apachen getrofffen - er kann sich nur noch von seinem besten Freund und von seinem treuen Rappen Iltschi verabschieden.

Die Leute bei der Rialto Film sollen alle geweint haben, so traurig ist dieser Schluß. Es ging danach zwar noch mit einigen anderen Winnetou Filmen weiter, aber "Winnetou 3" markiert eigentlich schon den Schluß dieser goldenen Ära für den deutschen Western. Ralf Wolter spielt Sam Hawkins "das ich mich nicht irre", Carl Lange ist als guter Gouverneur zu sehen und Dusan Antonijevic als alkoholsüchtiger Jicarilla Häuptling Weißer Büffel,dessen Sohn (Slobodan Dimitrijevic) von den Banditen gemeuchelt wurde, damit man diesen feigen Mord Winnetou in die Schuhe schieben kann. Regisseur war natürlich Harald Reinl, der sehr sorgfältig inszenierte und sowohl Musik (Martin Böttcher) und Kamera (Ernst w. Kalinke) tragen sehr viel zum Gelingen des besonderen Winnetou Spirits bei. Man könnte mal über eine Restaurierung dieser Filme nachdenken.

Bewertung. 7 von 10 Punkten. 

 

Montag, 18. April 2022

Eine Pistole für Ringo (Una pistola per Ringo)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Duccio Tessari

Ein junger Revolverheld...

Der junge Revolverheld Ringo (Giuliano Gemma) muss seine Schießkünste immer wieder beweisen. Das Resultat sind zahlreiche Tote, die bei den Duellen ihr Leben lassen. Als er sich gegen 3 Revolverhelden erfolgreich zur Wehr setzt, wird er vom örtlichen Sheriff (George Martin) vorläufig festgenommen. Während Ringo in der Zelle sitzt, rauben die Banditen unter der Führung des berüchtigten Sancho (Fernando Sancho) die Bank aus und haben auch keine Skrupel wehrlose Bürger abzuknallen. Während die Banditen das Geld holen, hält die Gangsterbraut Dolores (Nieves Navarro) die Gesetzeshüter in Schach. Die Flucht gelingt, die Bande muss sich aber aufgrund der zahlreichen Verfolger einen Unterschlupf suchen. Das große Anwesen des Major Clyde (Antonio Cavas) bietet sich an. Die Tochter des Majors heißt Ruby ( Lorella de Luca) und ist die Verlobte des Sheriffs, der sich mit seinen Männern vor der Ranch postiert. Die Gangster sind allerdings sehr schnell wieder im Vorteil, da sie die Bediensteten des Anwesens - mexikanische Arbeiter - als Geiseln festhalten. Jeden Tag sollen zwei Menschen sterben, wenn der Sheriff nicht abzieht. Der weiß, dass er jetzt einen exzellenten Revolverhelden braucht...

 

"Eine Pistole für Ringo" ist ein Italowestern der Frühphase Mitte der 60er Jahre und machte Giuliana Gemma einen großen Publikum bekannt. Regie führte Duccio Tessari, der mit "Ringo kommt zurück" und "Der Mann ohne Gedächtnis" weitere gute Genrefilme schuf. Wie so oft im Italo Western zeichnet der große Altmeister Enno Morricone für die Musik verantwortlich. Zwar wird der Held Ringo etwas zu übertrieben cool präsentiert, trotzdem schuf Tessari mit diesem Film einen Klassiker des Genres, vor allem war es die Premiere der Figur "Ringo", eine der populärsten Helden des Spaghetti Westerns.   


Wertung: 7 von 10 Punkten.