Regie: E. B. Clucher (Enzo Barboni)
Der totgeglaubte Sohn kehrt heim...
In der Rolle der Sheila ist Evelyn Stewart zu sehen.
Bewertung: 7 von 10 Punkten.
Regie: E. B. Clucher (Enzo Barboni)
Der totgeglaubte Sohn kehrt heim...
Regie: Gianfranco Parolini
Gold für die Revolution...
Regie: E. B. Clucher (Enzo Barboni)
Trinity und Bambini....
Regie: Sergio Corbucci
Der Schwede und der Baske...
Mit den billig produzierten Italo Western wollte man vor allem schnell gute Kasse machen und so wurden sie für ihren Kinoeinsatz teilweise manchmal auch durch die Synchronisation in ihrem Inhalt verfälscht. Aus einem ernsten Thema konnte man so eine Art Comedy machen und in den 70er Jahren lag der schnoddrige Sprachstil durchaus im Trend. Nicht nur im Kino, auch das deutsche Fernsehen bediente sich dieser Methode und machte so aus der britischen Krimiserie "The Persuaders" mit Tony Curtis und Roger Moore "Die Zwei" und landete einen echten Hit. Von diesem Schnodderdeutsch war auch Sergio Corbuccis "Zwei Companeros" aus dem Jahr 1970 betroffen. Erst 1977 bekam der Film eine neue Synchronisation, die sich weitestgehend an das Original hielt."Zwei Companeros" ist auch bekannt unter dem Titel "Laßt uns töten, Companeros" und ähnelt Corbuccis zwei Jahre zuvor entstandenem "Mercenario". Dort spielt Franco Nero den Polen, hier wird er "Der Schwede" genannt. Im Vorgänger spielte Tony Musante sein best Buddy, hier schlüpft Tomas Milian als "Der Baske" in eine ähnliche Rolle. Jack Palance spielt erneut den unbequemen Widersacher. Während der mexikanischen Revolution wird der Bauer El Vasco (Tomas Milian) beinahe widerwillig zum Freiheitskämpfer als der den brutalen Oberst der Armee erschießt. Dies macht ihn zum Helden seines Heimatdorfes San Bernardino und gefällt auch dem selbsternannten Rebellenführer Mongo (Jose Bodalo), der ihn spontan zu seinem Stellvertreter ernennt. Mongo ist aber alles andere als ein ehrlicher Kämpfer für ein freies und gerechtes Mexiko, sondern will nur seine eigenen Taschen füllen. Nun kommt "der Schwede" (Franco Nero) ins Spiel - ein Söldner, der in Mexiko dem General Waffen verkaufen will. Doch der Safe mit dem Geld ist verschlossen und die Kombination zum Öffnen kennt nur der in den USA inhaftierte Professor Xantos (Fernando Rey). Xantos ist der Anführer der studentischen Konterrevolution, zu der auch die hübsche Lola (Iris Berben) und ihre Brüder gehören. Der Schwede und der Baske können sich auf Anhieb nicht besonders gut leiden. Der Baske tituliert sein Gegenüber sogar mit "Pinguin", doch der Plan Xantos aus dem aemerikanischen Knast zu befreien, schmiedet die beiden ungleichen Männer zusammen und so kann das Unternehmen starten. Doch so einfach wird es nicht, denn ein Killer (Jack Palance) mit seinem besonders klugen Falken jagt hinter ihnen her.
Regie: Antonio Margheriti
Kinski rächt sich...
Die deutsch-italienische Coproduktion "Satan der Rache" wurde von Antonio Margheriti im Jahr 1970 gedreht. Er wählte damals - wie so üblich bei Italo Western - ein englisches Pseundonym (Anthony Dawson) aus. Die Hauptrollen bekamen zwei deutsche Schauspieler: Der bereits Italo-Western erfahrene Klaus Kinski. Als sein Gegenspieler wurde Peter Carsten engagiert. Da "Satan der Rache" bei Genrefans in all den Jahren eine große Beliebtheit aufgebaut hat, kann man vielleicht von Margheritis bestem Fim überhaupt sprechen. Er drehte u.a. auch "Ursus und die Sklavin des Teufels" (1964), "Orion 3000 - Raumfahrt des Schreckens (1965), "Piranhas 2" (1979), " Asphaltkannibalen" (1980), "Geheimcode Wildgänse" (1985) oder "Kommando Leopard" (1986). "Satan der Rache" ist der Gefängnisinsasse Gary Hamilton (Klaus Kinski), ein ehemaliger Offizier der Nordstaaten, der vor 10 Jahren wegen Mordes und versuchten Raubes zu Zwangsarbeit verurteilt wurde. Eine Amnesie ermöglicht es ihm aber nach diesen 10 Jahren das Gefängnis verlassen zu dürfen. Hamilton saß all die Jahre unschuldig hinter Gittern, weil seine damaliger Freund Acambar (Peter Carsten) den Verdacht geschickt auf ihn gelenkt hatte. Dieser hatte Garys Wasserflasche am Tatort zurückgelassen und so wurde der Unschuldige verurteilt. Acambar konnte die ganzen Besitztümer seines Freundes übernehmen und auch dessen Frau Maria (Marcella Michelangeli) heiraten. Nun kehrt Gary zurück in seine alte Heimat. Er hat nur noch eines im Sinn: Blutigste Rache nehmen. Es ist aber reiner Zufall, dass er vor seiner Rache während einer Postkutschenfahrt auf Dick Acombar (Antonia Cantafora), den Sohn seines Feindes, trifft. Bewusst lässt er die Wasserflasche in der Kutsche liegen und verabschiedet sich mit der Ankündigung Dicks Vater am Abend einen Besuch abzustatten. Als der Sohn seinem Vater von der Begegnung mit einem gewissen Gary Hamilton erzählt und ihm die Wasserflasche zeigt, läuten die Alarmglocken. Er fürchtet zu Recht die Rache und gibt sofort den Befehl Hamilton kalt zu machen. Und Acombar befehliegt eine ganze Menge schießwütiger Männer..